Puppenkisten-„Ring“

Sie ist schon lan­ge aus­ge­bucht: un­se­re Fahrt zum „Ring“ der Augs­bur­ger Pup­pen­kis­te am 7. De­zem­ber. Die Pro­duk­ti­on ist seit gut ei­nem Jahr im Pro­gramm - und stets schnell aus­ge­bucht, so­bald der Vor­ver­kauf be­ginnt. Kein Wun­der, wa­ren die Kri­ti­ker bis auf ein paar arge Beck­mes­ser rund­her­um be­geis­tert. Mit Pup­pen­kis­ten-Ver­sio­nen von Mo­zart-Opern hat das Haus in der Augs­bur­ger Spi­tal­gas­se an­ge­fan­gen, die freie Be­ar­bei­tung von Ri­chard Wag­ners Te­tra­lo­gie „Der Ring des Nibelungen„durch den Re­gis­seur, Dra­ma­tur­gen und Pup­pen­bau­er Flo­ri­an Moch bringt 32 Ma­rio­net­ten auf die Büh­ne, wo­bei die Rhein­töch­ter die ein­zi­gen sind, die da­bei auch sin­gen. Die an­de­ren spre­chen zur Mu­sik. Der Text bie­tet Ele­men­te aus Wag­ners Li­bret­to, aber auch Zi­ta­te aus der Li­te­ra­tur, Film­ge­schich­te, und auch Pop­kul­turzi­ta­te. Die Sprech­rol­len sind pro­mi­nent be­setzt, mit Pa­trick Bach als Sieg­fried, Oli­ver Kalk­o­fe als Mime, Bela B, dem Schlag­zeu­ger der „Ärz­te“, als Faf­ner und der Müns­te­ra­ner Tat­ort-Staats­an­wäl­tin Mecht­hild Groß­mann als Erd­göt­tin Erda. Die Auf­füh­rung dau­ert zwei kurz­wei­li­ge Stun­den, die am Vor­bild ori­en­tier­te Mu­sik stammt von En­jott Schnei­der. Un­se­re klei­ne Rei­se­grup­pe ist schon sehr ge­spannt!

Sze­ne aus „Sieg­fried“ im Puppenkisten-„Ring“ Foto: Pao­la Gon­zá­lez

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