Über uns

Un­ser Ver­band wur­de 2003 durch Dr. In­grid Hu­ther-Thor wie­der ge­grün­det und ge­hört zu den jün­ge­ren Orts­ver­bän­den des Ri­chard-Wag­ner-Ver­ban­des In­ter­na­tio­nal (RWVI) in Deutsch­land. Wir ver­ste­hen uns als ein Fo­rum für Mu­sik- und Kunst­freun­de, wo­bei die Be­schäf­ti­gung mit dem uni­ver­sel­len Schaf­fen Ri­chard Wag­ners und sein Ein­fluss auf nach­fol­gen­de Mu­si­ker­ge­ne­ra­tio­nen ein Schwer­punkt sind.

Wir bie­ten ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm:
Vor­trä­ge, Le­sun­gen und Se­mi­na­re
Opern-, Mu­sik- und Kunst­fahr­ten
Ein­füh­run­gen und Pro­ben­be­su­che
Er­fah­rungs­aus­tausch und Dis­kus­sio­nen
Ak­tu­el­le Tipps auf un­se­rer Home­page

Mit un­se­rem Pro­gramm wol­len wir das kul­tu­rel­le An­ge­bot in der Sym­pho­ni­ker- und Uni­ver­si­täts­stadt Bam­berg be­rei­chern und den künst­le­ri­schen Nach­wuchs för­dern, in­dem wir all­jähr­lich ein oder meh­re­re Bay­reuth-Sti­pen­di­en aus­lo­ben und ein Sti­pen­dia­ten­kon­zert aus­rich­ten. Was es be­deu­tet, Mit­glied in un­se­rem Ver­ein zu sein, kön­nen Sie auch auf den Sei­ten Mit­glied­schaft bzw. Sat­zung er­fah­ren.

Unser Team

Vor­sit­zen­de (kom­mis­sa­risch): Mo­ni­ka Beer
Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de (kom­mis­sa­risch): Frie­de­ri­ke Eh­ren­forth
Schatz­meis­te­rin: Frie­de­ri­ke Eh­ren­forth
Schrift­füh­re­rin (kom­mis­sa­risch): Ul­ri­ke Mül­ler
Rei­se-Or­ga­ni­sa­ti­on: Dr. Jür­gen Grö­bel
Bei­rat: Dun­ja Braun, Dr. Hans-Ge­org Wohn

 

Un­se­re Vor­trags- bzw. Ge­sprächs­ver­an­stal­tun­gen fin­den, wenn nicht an­ders an­ge­ge­ben, in den Se­mi­nar­räu­men in der 1. Eta­ge des Ho­tels Bam­ber­ger Hof, Schön­leins­platz 4, statt. Der Ein­tritt ist stets frei, Gäs­te sind will­kom­men.

 

 

Richard-Wagner-Verband International

Der RWVI ver­ei­nigt welt­weit ak­tu­ell 131 re­gio­na­le Ver­bän­de, dar­un­ter auch der RWV Bam­berg,  mit ins­ge­samt über 21 000 Mit­glie­dern. Sein Zweck ist es, für Ri­chard Wag­ners Werk In­ter­es­se zu we­cken, das Ver­ständ­nis zu ver­tie­fen, den künst­le­ri­schen Nach­wuchs zu för­dern, die Ri­chard-Wag­ner-Sti­pen­dien­stif­tung zu un­ter­stüt­zen, sich für den Er­halt der Bay­reu­ther Fest­spie­le ein­zu­set­zen und die in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit zu för­dern.

All­jähr­lich fin­det je­weils in ei­ner an­de­ren Stadt der In­ter­na­tio­na­le Ri­chard-Wag­ner-Kon­gress statt. An meh­re­ren Ta­gen er­le­ben die Kon­gress-Teil­neh­mer ein an­spruchs­vol­les Pro­gramm mit Opern­auf­füh­run­gen, Kon­zer­ten, mu­sik­wis­sen­schaft­li­chen Bei­trä­gen, Po­di­ums­dis­kus­sio­nen, sons­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen und Füh­run­gen am je­wei­li­gen Ort.

Alle drei Jah­re wird au­ßer­dem der In­ter­na­tio­na­le Ge­sangs­wett­be­werb für Wag­ner­stim­men durch­ge­führt, seit ge­rau­mer Zeit stets in Karls­ru­he. Hier will man Sän­ge­rin­nen und Sän­ger ent­de­cken, die er­war­ten las­sen, dass sie nach wei­te­rer Stimm­rei­fung und Büh­nen­er­fah­rung in das Wag­ner­fach hin­ein­wach­sen kön­nen; des­halb soll­ten die Kandidaten/​innen ent­we­der am Ende ih­rer Ge­sangs­aus­bil­dung (Höchst­al­ter 30 Jah­re) oder am Be­ginn ei­ner Büh­nen­kar­rie­re (Höchst­al­ter 35 Jah­re) ste­hen.

Vor al­lem auch der vom Wag­ner­fo­rum Graz in­iti­ier­te in­ter­na­tio­na­le Wett­be­werb für Re­gie und Büh­nen­ge­stal­tung Ring Award hat sich zu ei­nem viel be­ach­te­ten Kar­rie­re­sprung­brett für Nach­wuchs­re­gis­seu­re und Aus­stat­ter ent­wi­ckelt. Eine hoch­ka­rä­tig be­setz­te Jury setzt sich – wie­der­um im Drei­jah­res­tur­nus – mit ein­ge­reich­ten Re­gie­kon­zep­ten aus­ein­an­der, wo­bei in der Re­gel nicht nur die des Sie­ger­team rea­li­siert wer­den.

Seit 1995 gibt es all­jähr­lich im No­vem­ber die Gior­na­te Wag­ne­ria­ne a Ve­ne­zia (Wag­ner-Tage in Ve­ne­dig). Ne­ben ei­nem Sym­po­si­um mit The­men um Ri­chard Wag­ner ist auch ein Opern­be­such im Tea­tro la Fe­ni­ce fest ein­ge­plant. Seit dem Jahr 2000 fin­den die Vor­trä­ge in ei­nem grö­ße­ren Raum des Pa­laz­zo Ven­dra­min-Cal­er­gi statt, der zur Woh­nung Ri­chard Wag­ners bei sei­nem letz­ten Auf­ent­halt in Ve­ne­dig ge­hör­te.

Stich­wort Wag­ner ist die jüngs­te Rei­he des RWVI. Im Vor­der­grund steht hier das Wort, die Be­schäf­ti­gung mit ei­nem The­men­kom­plex rund um Werk und Le­ben Ri­chard Wag­ners. Ein­ge­la­den wer­den auch Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten, die nicht zum Kreis der oh­ne­hin über­all prä­sen­ten und be­rühm­ten Vor­trags­red­ner ge­hö­ren, also jun­ge Wis­sen­schaft­ler, auf die so auf­merk­sam ge­macht wird. Die Teil­neh­mer ha­ben, in Er­gän­zung zu den jähr­li­chen Kon­gres­sen, in be­son­de­rem Maße Ge­le­gen­heit, ab­seits von kul­tur­tou­ris­ti­schen Pro­gram­men und ohne Zeit­druck mit­ein­an­der ins Ge­spräch zu kom­men. 2013 fand „Stich­wort Wag­ner“ mit E.T.A. Hoff­mann als The­men­schwer­punkt in Bam­berg statt.

Richard-Wagner-Stipendienstiftung

Als Mit­glied im RWV-Bam­berg sind Sie au­to­mastisch auch Mä­zen jun­ger Künst­ler. Ri­chard Wag­ner hat­te sich sei­ne Fest­spie­le in Bay­reuth als Volks­fest­spie­le ge­dacht, wie sie vor mehr als 2000 Jah­ren in Grie­chen­land statt­ge­fun­den ha­ben. Dazu soll­te auch der freie Ein­tritt ge­hö­ren. Als sich dies nicht ver­wirk­li­chen ließ, reg­te er 1882, ein Jahr vor sei­nem Tod, ein neu­es „Pa­tro­nat“ an. Es soll­te „tüch­ti­gen Freun­den mei­ner Kunst bei frei­em Ein­tritt, ja nö­ti­gen­falls durch Über­nah­me der Kos­ten der Rei­se und des frei­en Auf­ent­halts“ den Be­such der Fest­spie­le er­mög­li­chen. So ent­stand die Ri­chard-Wag­ner-Sti­pen­dien­stif­tung.

Heu­te stel­len in ers­ter Li­nie die im Ri­chard-Wag­ner-Ver­band In­ter­na­tio­nal zu­sam­men­ge­schlos­se­nen Ri­chard-Wag­ner-Ver­bän­de und -Ge­sell­schaf­ten der Stif­tung die be­nö­tig­ten Geld­mit­tel zur Ver­fü­gung. Es wer­den jähr­lich 250 Sti­pen­di­en an Be­wer­ber aus der gan­zen Welt ver­ge­ben. Für 25 Sti­pen­di­en aus Städ­ten Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas ha­ben west-eu­ro­päi­sche Ri­chard-Wag­ner-Ver­bän­de Pa­ten­schaf­ten über­nom­men.

Die Sti­pen­dien­stif­tung will der För­de­rung und Ver­tie­fung des Bay­reu­ther Fest­spiel­ge­dan­kens die­nen. Zur Ver­wirk­li­chung die­ses Zwecks wird be­gab­ten jun­gen Mu­si­kern, Sän­gern oder Büh­nen­schaf­fen­den, die als Nach­wuchs für Or­ches­ter oder Büh­ne der Bay­reu­ther Fest­spie­le in Fra­ge kom­men, der Be­such meh­re­rer Auf­füh­run­gen er­mög­licht. Der Nach­weis der Be­ga­bung ist durch eine Stel­lung­nah­me der Hoch­schu­le, der Aka­de­mie bzw. der Schu­le usw. zu er­brin­gen. Die Be­wer­ber sol­len zwi­schen 18 und 35 Jah­re alt sein. Das Sti­pen­di­um kann grund­sätz­lich nur ein­mal zu­er­kannt wer­den. Die Be­wer­bung wird an den je­wei­li­gen Orts­ver­band ge­rich­tet, d.h. der Ri­chard-Wag­ner-Ver­band Bam­berg schlägt der Stif­tung ge­eig­ne­te Be­wer­ber vor. Die­se ver­pflich­ten sich, in ei­nem Kon­zert – beim lo­ka­len Sti­pen­dia­ten­kon­zert und bei be­son­de­rer Eig­nung auch beim In­ter­na­tio­na­len Sti­pen­dia­ten­kon­zert wäh­rend der Sti­pen­dien­ta­ge in Bay­reuth – ihr Kön­nen zu zei­gen. Be­wer­bun­gen er­fol­gen aus­schließ­lich über die Vor­sit­zen­den der Ri­chard-Wag­ner-Ver­bän­de. Die Ent­schei­dung über die An­trä­ge trifft der Vor­stand der Stif­tung im Früh­jahr je­den Jah­res.