Wagners Revolutionszeit im Radio

In der NDR-Rei­he „Am Abend vor­ge­le­sen“ wird von 11. bis 16. April 2019 Ri­chard Wag­ner zu Wort kom­men: Ernst Fried­rich Lich­ten­ecker liest aus Wag­ners Au­to­bio­gra­fie „Mein Le­ben“ in vier halb­stün­di­gen Sen­dun­gen die pa­cken­de Schil­de­rung der re­vo­lu­tio­nä­ren Er­eig­nis­se beim Dresd­ner Auf­stand. Im Re­vo­lu­ti­ons­jahr 1848 streb­te das Par­la­ment der Pauls­kir­che die deut­sche Ein­heit an, schei­ter­te aber und ging nach ei­nem Jahr aus­ein­an­der. Re­vo­lu­tio­nä­re Auf­stän­de wur­den blu­tig nie­der­ge­schla­gen. Ei­ner der letz­ten führ­te in Dres­den auch den kö­nig­lich-säch­si­schen Hof­ka­pell­meis­ter Ri­chard Wag­ner auf die Bar­ri­ka­den, an sei­ner Sei­te der rus­si­sche An­ar­chist Mi­chail Ba­ku­nin. Der Auf­stand wur­de nie­der­ge­schla­gen. Wag­ner, steck­brief­lich ge­sucht, flüch­te­te nach Zü­rich ins Exil. In sei­ner Au­to­bio­gra­fie „Mein Le­ben“ hat er eine pa­cken­de Schil­de­rung der re­vo­lu­tio­nä­ren Er­eig­nis­se hin­ter­las­sen. Zu hö­ren sind die Le­sun­gen vom 11. bis zum 16. April, je­weils von 22 Uhr bis 22.30 Uhr im Pro­gramm von NDR Kul­tur. Die Fol­gen ste­hen nach der Aus­strah­lung für 24 Stun­den – von 22 Uhr bis 22 Uhr des Fol­ge­ta­ges – zum Nach­hö­ren be­reit.

Wag­ners Steck­brief, fo­to­gra­fiert von H.-P. Haack/​Vorlage: Pu­bli­c­Do­main

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