Bamberger Wagner-Schätze

Frank Pion­tek stellt am 25. Ja­nu­ar um 19 Uhr in ei­nem On­line-Vor­trag die Wag­ner-Ori­gi­na­le der Staats­bi­blio­thek Bam­berg vor – und noch ei­ni­ges mehr.

Letz­ter Weih­nachts­brief von Ri­chard Wag­ner an sei­ne Stief­toch­ter Blan­di­ne Gra­vina, De­zem­ber 1882 | SBB, Msc.Add.100

„Mein lie­bes, theu­res Kind!“, schrieb Ri­chard Wag­ner am 22. De­zem­ber 1882 an sei­ne Stief­toch­ter Blan­di­ne Gra­vina, „Hier hast Du‘ was! Kau­fe Dir und Bia­gi­no was Hüb­sches zu Weih­nach­ten, und bleibt Bei­de gut Eu­rem treu­en Freun­de u. Papa Ri­chard W.“

Was die­sem Brief­lein bei­lag, wis­sen wir nicht, aber es dürf­te ein Geld­schein ge­we­sen sein. Der Brief samt Um­schlag ge­hört zu der klei­nen, aber fei­nen Wag­ner-Samm­lung der Bam­ber­ger Staats­bi­blio­thek, die vor al­lem auch durch Schen­kun­gen im Wag­ner-Ju­bi­lä­ums­jahr 2013 be­acht­lich an­ge­wach­sen ist. Den Be­stand an Wag­ner-Hand­schrif­ten und sons­ti­gen Wag­ner-Stü­cken in Bam­berg hat Wag­ner- und Bay­reuth-Ex­per­te Frank Pion­tek ge­sich­tet. Am 25. Ja­nu­ar um 19 Uhr prä­sen­tiert er im Rah­men der 13-tei­li­gen Vor­trags­rei­he „Bam­ber­ger Buch­ge­schich­ten“, die die Staats­bi­blio­thek Bam­berg ge­mein­sam mit der VHS Bam­berg Stadt ver­an­stal­tet, ei­nen On­line-Vor­trag mit dem Ti­tel „Zet­tel, Kar­ten, No­ten­zei­len – Hand­schrif­ten von Ri­chard Wagner“.

Be­legt wer­den soll, dass selbst aus den „ne­ben­säch­lichs­ten“ Schrift­stü­cken in­ter­es­san­te kul­tur­his­to­ri­sche In­for­ma­tio­nen her­aus­zu­ho­len sind. Die Staats­bi­blio­thek Bam­berg be­her­bergt laut Pion­tek, der üb­ri­gens am 22. Fe­bru­ar bei un­se­rer nächs­ten Vor­trags­ver­an­stal­tung leib­haf­tig zu er­le­ben sein wird, meh­re­re ori­gi­na­le Schrift­stü­cke „des gro­ßen Mu­sik­dra­ma­ti­kers und eben­so gro­ßen Po­le­mi­kers Ri­chard Wag­ner, die zum größ­ten Teil un­pu­bli­ziert sind – dar­über hin­aus Do­ku­men­te von Wag­ners Frau Co­si­ma und sei­nen Kin­dern. Mit an­de­ren Wor­ten: Wenn auch Wag­ner kein Bam­ber­ger war, so war er doch in Bam­berg – und es ha­ben sich ei­ni­ge sehr schö­ne Stü­cke aus Wag­ners Hand er­hal­ten so­wie  Do­ku­men­te, die mit an­de­ren Wag­ners zu tun haben.“

Hier fin­den Sie die nö­ti­gen In­fos: https://​www​.staats​bi​blio​thek​-bam​berg​.de/​a​r​t​i​c​l​e​/​z​e​t​t​e​l​-​k​a​r​t​e​n​-​n​o​t​e​n​z​e​i​l​e​n​-​h​a​n​d​s​c​h​r​i​f​t​e​n​-​v​o​n​-​r​i​c​h​a​r​d​-​w​a​g​n​er/

Zur Teil­nah­me be­nö­ti­gen Sie nur ei­nen In­ter­net­zu­gang vom hei­mi­schen PC, Ta­blet oder Smart­pho­ne. Sie kön­nen den Vor­trag über das kos­ten­freie Vi­deo­kon­fe­renz­sys­tem Zoom ver­fol­gen, ent­we­der mit der ent­spre­chen­den App oder Ih­rem Brow­ser. Mit der Teil­nah­me er­klä­ren Sie sich mit den Da­ten­schutz­richt­li­ni­en ein­ver­stan­den. Es ist ge­plant, die­sen Vor­trag auf­zu­zeich­nen und an­schlie­ßend auf dem You­Tube-Ka­nal der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek on­line zu stellen.

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