Wagner im Kino und zum Streamen

Wag­ne­ria­ner fin­den ihre Os­ter­ei­er heu­er in Form von zwei Neu­in­sze­nie­run­gen, die am 31. März live im Kino be­zie­hungs­wei­se am 5. März als Stream prä­sen­tiert werden.

Wer­be­mo­tiv der Lon­do­ner „Siegfried“-Inszenierung – Vor­la­ge: Roy­al Ope­ra House

Bar­rie Kos­ky, des­sen ge­nia­le Bay­reu­ther „Meistersinger“-Inszenierung für vie­le un­ver­ges­sen ist, er­ar­bei­tet für die Lon­do­ner Co­vent Gar­den Oper ei­nen neu­en „Ring“, des­sen drit­ter Teil  erst jüngst Pre­mie­re fei­er­te: Die „Sieg­fried“-Vor­stel­lung vom 31. März wird ab 18.15 Uhr in fol­gen­de Ki­nos in der Re­gi­on live über­tra­gen: Neue Film­büh­ne Lich­ten­fels, Ci­ne­plex Me­tro­plex Fürth, Cine­cit­ta Nürn­berg, Ci­ne­plex Kulm­bach, Ci­ne­plex Bay­reuth , Franz & Glo­ria Bay­reuth, Ci­ne­plex Neu­markt; wei­te­re Ki­nos je nach Stand­ort fin­den Sie hier. Un­ter An­to­nio Pap­pa­no sin­gen und spie­len An­dre­as Schager (Sieg­fried), Pe­ter Hoare (Mime), Chris­to­pher Malt­man (Der Wan­de­rer), Eli­sa­bet Strid (Brünn­hil­de), Chris­to­pher Pur­ves (Al­be­rich), So­lo­man Ho­ward (Faf­ner), Wieb­ke Lehm­kuhl (Erda), Sa­rah Duf­res­ne (Wald­vo­gel).

Sze­ne aus „Sieg­fried“ im Roy­al Ope­ra House Lon­don mit So­lo­man Ho­ward (Faf­ner) und An­dre­as Schager (Sieg­fried) – Foto: © Mo­ni­ka Rittershaus

Am Mitt­woch, 1. April um 20.03 Uhr, sen­den die ARD-Ra­dio­pro­gram­me eine Auf­zeich­nung des über­wäl­ti­gen­den Kon­zerts der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker  un­ter Ja­kub Hrůša mit An­tonín Dvořáks „Sta­bat Ma­ter“ vom 22. März mit dem Chor des Wie­ner Sing­ver­eins und erst­klas­si­gen Solisten.

Am Kar­sams­tag, 4. April um 20.15 Uhr gibt es im TV-Pro­gramm 3sat „Der Ro­sen­ka­va­lier von Ri­chard Strauss in der far­ben­präch­ti­gen In­sze­nie­rung von Ly­dia Stei­er aus dem Opern­haus Zürich.

„Lohengrin“-Dirigentin Jo­a­na Mall­witz – Foto: © Sima Dehgani/​Konzerthaus Berlin

Ab Os­ter­sonn­tag, 5. April ab 18 Uhr ist als Stream auf arte​.tv die ak­tu­ells­te „Lohengrin“-Neuproduktion zu er­le­ben. Jo­han­nes Erath in­sze­niert für die Os­ter­fest­spie­le im Fest­spiel­haus Ba­den-Ba­den, Jo­a­na Mall­witz di­ri­giert das Mahler Cham­ber Or­ches­tra. Piotr Be­c­zała ver­kör­pert die Ti­tel­rol­le, sei­ne Elsa von Bra­bant ist Ra­chel Wil­lis-Sø­ren­sen. Wei­te­re Mit­wir­ken­de sind Wolf­gang Koch (Tel­ra­mund), Tan­ja Aria­ne Baum­gart­ner (Or­trud), Kwang­chul Youn (Kö­nig Hein­rich) und Sa­mu­el Has­sel­horn (Heer­ru­fer). In den ARD-Rund­funk­an­stal­ten kann man die Auf­füh­rung zeit­ver­setzt am 28. März ab 20 Uhr hö­ren. Die Auf­zeich­nung ist  an­schlie­ßend noch 30 Tage ver­füg­bar, Opern­streams bei Arte ste­hen nach der Erst­aus­strah­lung in der Re­gel noch län­ger in der Mediathek.

Noch ein Tipp für ganz rea­le Opern­be­su­che: Es lohnt sich, zu „Car­dil­lac“ nach Mei­nin­gen und für „Die tote Stadt“ nach Wei­mar zu fahren.

Sze­ne aus „Car­dil­lac“ mit Shin Ta­ni­guchi in der Mei­nin­ger Neu­in­sze­nie­rung – Foto: © Anke Neugebauer