Corona-Tagebuch mit aktuellen Links und Tipps

26. und 27. Ok­to­ber 2020: Seit heu­te müs­sen in Bel­gi­en und Ita­li­en die Thea­ter, Opern- und Kon­zert­häu­ser so­wie Ki­nos wie­der ge­schlos­sen blei­ben, Tsche­chi­en war ab 12. Ok­to­ber nur der Vor­rei­ter. Und bei uns? Ha­ben un­ter an­de­rem am Wo­chen­en­de in Mün­chen baye­ri­sche Künst­ler und Kunst­lieb­ha­ber de­mons­triert, um dar­auf auf­merk­sam zu ma­chen, dass Kunst durch­aus sys­tem­re­le­vant ist. Be­mer­kens­wert vor al­lem Ger­hard Polts Vi­deo­bot­schaft, dem dazu die Fa­bel von der Gril­le und der Amei­se ein­ge­fal­len ist: Laut SZ sag­te er, die Amei­se schaf­fe den gan­zen Som­mer, die Gril­le zir­pe im­mer nur. „Und Zir­pen hat na­tür­lich kei­ne gro­ße Re­le­vanz.“ Das Zir­pen über das Zir­pen üb­ri­gens auch – zu­min­dest in Hof, wo das der­zeit in ei­ner Aus­weich­spiel­stät­te agie­ren­de Drei­spar­ten­thea­ter neu­er­dings kei­ne kos­ten­lo­sen Pres­se­kar­ten mehr ver­gibt. Da bleibt ei­nem nur noch die Flucht nach Nord­west, zum Schau­spiel Köln, das eine im­mer­si­ve „Wal­kü­re“ im Pro­gramm hat, wor­über Jung-Wag­ne­ria­ner Tho­mas A. Her­rig in der F.A.Z. so schön ge­zirpt hat, dass ich alle Kanz­le­rin­nen-Ap­pel­le zum Da­heim­blei­ben in den Or­kus bla­sen woll­te. Schon der wun­der­ba­re Ti­tel „Auf ei­nen Schnaps mit Wo­tans Töch­tern“ ist bei mir auf be­son­ders frucht­ba­ren Bo­den ge­fal­len, denn er er­in­ner­te mich so­fort auf ein lus­ti­ges Wag­ner­stel­len­ra­ten mit mei­nem al­ten Freund und Kol­le­gen Wolf­gang Ku­n­ath Ende der 70er-Jah­re, fest­ge­hal­ten auf ei­nem Bier­de­ckel (was auch Fried­rich Merz be­geis­tern könn­te): Mit we­ni­gen Stri­chen, aber gut er­kenn­bar skiz­zier­te er ei­nen Wo­tan (nach dem Vor­bild Do­nald Mc­In­ty­res im Chéreau-„Ring“), der ge­ra­de ein Schnaps­glas zum Mund führt. Wer mir als ers­ter ver­mel­det, was er da­bei singt, be­kommt als Buch­preis „Ich habe heu­te lei­der kei­nen ge­hörn­ten Helm für dich.“ oder Wag­ners won­ni­ge Wal­kü­ren-Wahl, er­dacht von ei­nem Team der „Ring“-Erstaufführung am Lan­des­thea­ter Nie­der­bay­ern.

24. und 25. Ok­to­ber 2020: Noch ein­mal, weil es sich lohnt, ein paar Stim­men zur SZ-Po­le­mik und den Fol­gen. Für alle, die sich noch nicht ein­ge­le­sen ha­ben, lie­fert BR Klas­sik eine gute Über­sicht, beim NDR geht Chris­tia­ne Peitz vom Ta­ges­spie­gel im In­ter­view noch mehr in die Tie­fe, die NZZ bie­tet von Anna Schnei­derFo­kus von Jan Fleisch­hau­er eine et­was an­de­re Sicht der Din­ge. Blei­ben noch Phil­ipp Pey­man En­gel für die Jü­di­sche All­ge­mei­ne so­wie Sven­ja Flaß­pöh­ler, die im Phi­lo­so­phie Ma­ga­zin auf Ca­ro­lin Ehm­ckes Text „Ich bin auch müde“ ant­wor­tet.
Dass Chris­toph Schlin­gen­sief am 24. Ok­to­ber sech­zig Jah­re alt ge­wor­den wäre, fei­ert der WDR schon die gan­ze Wo­che mit Sen­dun­gen und selbst der ORF weiß ihn ak­tu­ell zu wür­di­gen. Blei­ben noch die Strea­ming-Tipps der Neu­en Mu­sik­zei­tung, dann ist Schluss für die­ses Wo­chen­en­de, an dem eine klei­ne Grup­pe Bam­ber­ger Wag­ner­freun­de vor­hat­te, die wun­der­ba­re Aus­stel­lung der eben­falls viel zu früh ver­stor­be­nen ro­sa­lie in Wahn­fried zu be­su­chen, aber der in­zwi­schen dun­kel­ro­ten Co­ro­na-Am­pel in Bay­reuth we­gen doch bes­ser zu­hau­se blieb. Fast hät­te ich ver­ges­sen: Am Sonn­tag ist World Ope­ra Day!

23. Ok­to­ber 2020: Der Süd­deut­schen Zei­tung ist spät, aber im­mer­hin die Eh­ren­ret­tung ge­lun­gen, dank der Ent­geg­nung auf den Ar­ti­kel über Igor Le­vit von Ca­ro­lin Em­cke in der Don­ners­tags­aus­ga­be. Man kann sich ja gut vor­stel­len, dass we­gen der Po­le­mik vom ver­gan­ge­nen Frei­tag nicht nur Le­ser ihr Abon­ne­ment, son­dern auch nam­haf­te Mit­ar­bei­ter, die das Pro­fil der Zei­tung mit aus­ma­chen, ge­kün­digt ha­ben oder kün­di­gen woll­ten. Hier noch ein un­ter­schied­li­che paar Stim­men von Kai-Hin­rich Ren­ner aus der Ber­li­ner Zei­tungJan Brach­mann aus der F.A.Z. und, et­was wei­ter ge­fasst, von Chris­tia­ne Peitz aus dem Ta­ges­spie­gel.
Auch die nächs­te Schre­ckens­mel­dung kommt aus Mün­chen mit den ver­schärf­ten Co­ro­na-Auf­la­gen für Thea­ter und Kon­zert­po­di­en. We­nigs­tens aus Bay­reuth wird Po­si­ti­ves be­rich­tet. Chris­ti­ne Lem­ke-Matw­ey von der Zeit hat mit Ka­tha­ri­na Wag­ner ge­spro­chen, wo­bei die Fest­spiel­lei­te­rin nicht nur aus­führ­lich über ihre Krank­heit und Ge­ne­sung, son­dern auch über ihre Plä­ne für die Fest­spie­le Aus­kunft gibt. Die Kurz­ver­si­on des nur für Abon­nen­ten zu­gäng­li­chen In­ter­views gibt es von der dpa.

21. und 22. Ok­to­ber 2020:  Falls Wolf­gang Krach und Ju­dith Witt­wer, die neu­en Chef­re­dak­teu­re der Süd­deut­schen Zei­tung, mit der Po­le­mik von Hel­mut Mau­ró ge­gen Igor Le­vit vor­hat­ten, ihr Pro­dukt ins Ge­spräch zu brin­gen, dann ist ih­nen das zwei­fel­los ge­lun­gen. Auf die Ver­öf­fent­li­chung des Ar­ti­kels „Igor Le­vit ist müde“ auf der ers­ten Feuil­le­ton­sei­te in der Frei­tags­aus­ga­be folg­te nicht nur öf­fent­li­cher Wi­der­spruch. Son­dern die Ver­ant­wort­li­chen sa­hen sich ge­zwun­gen, in der heu­ti­gen Aus­ga­be vom 21. Ok­to­ber schrift­lich Igor Le­vit um Ent­schul­di­gung zu bit­ten. Die­ser un­ge­wöhn­li­chen Ak­ti­on vor­aus­ge­gan­gen war der Ver­such der SZ, von Igor Le­vit selbst eine Stel­lung­nah­me ein­zu­ho­len. Ma­ren Bor­chers von Le­vits Pres­se­agen­tur „for­ar­tists“ ant­wor­te­te am 19. Ok­to­ber dar­auf, dass Le­vit für eine „Ant­wort bzw. eine Ent­geg­nung“ nicht zur Ver­fü­gung ste­he. „War­um soll­te Herr Le­vit sich dar­auf ein­las­sen, in ei­nen Dia­log mit Herrn Mau­ró über ei­nen un­säg­li­chen und in vie­ler­lei Hin­sicht hoch frag­wür­di­gen Ar­ti­kel ein­zu­tre­ten?“ Und als per­sön­li­che Be­mer­kung schreibt Bor­chers an SZ-Chef­re­dak­teur Krach wei­ter: „Al­lein der völ­lig un­zwei­deu­tig an­ti­se­mi­tisch kon­no­tier­te Be­griff der ‚Op­fer­an­spruchs­ideo­lo­gie‘ soll ver­let­zen, und dies ist auch ge­lun­gen. Herr Mau­ró und auch Sie per­sön­lich wer­den sich da­mit aus­ein­an­der­set­zen müs­sen, hier an­ti­se­mi­ti­schen Res­sen­ti­ments Öf­fent­lich­keit ge­ge­ben zu ha­ben. Der Bei­fall aus den rech­ten Echo­kam­mern folgt prompt. Ob die­se Tat­sa­che Sie er­freut oder er­schreckt, ver­mag ich nicht zu be­ur­tei­len. Sie ste­hen ja – als Chef­re­dak­teur der SZ für mich und ge­nau­so für Herrn Le­vit be­dau­er­li­cher- und auch ir­ri­tie­ren­der­wei­se – zu die­sem Text.“
Ne­ben der jetzt er­folg­ten Ent­schul­di­gung „In ei­ge­ner Sa­che“ druckt die SZ in ih­rer Mitt­wochs­aus­ga­be auf fünf von sechs Spal­ten der Le­ser­brief­sei­te un­ter dem Ti­tel „Viel Kri­tik und we­nig Ver­ständ­nis für eine Po­le­mik“ ei­nen Fül­le von ers­ten Le­ser­brie­fen ab. In „Re­ak­tio­nen aus dem Netz“ wer­den au­ßer­dem ei­ni­ge ex­em­pla­ri­sche Tweets do­ku­men­tiert, dar­un­ter auch eine Re­ak­ti­on der Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin Na­ta­scha Stro­bl, die hier eine Zu­sam­men­fas­sung ih­rer schlüs­si­gen Ar­gu­men­te ge­gen die­se Po­le­mik an­bie­tet.
Zum gu­ten Schluss noch zwei Mel­dun­gen aus der Wag­ner-Welt: In al­len drei Ge­bäu­den des Bay­reu­ther Wag­ner-Mu­se­ums ist für fast ein Jahr eine um­wer­fen­de Aus­stel­lung von ro­sa­lie zu se­hen (über die ich noch ge­son­dert schrei­ben wer­de), und die Ri­chard-Wag­ner-Ge­sell­schaft Riga hat nun of­fi­zi­ell die Re­no­vie­rung des his­to­ri­schen Deut­schen Thea­ters in der Ri­ga­er Alt­stadt über­nom­men, ein Thea­ter­bau, in dem Ri­chard Wag­ner von 1837 bis 1839 wirk­te und der ihn auch beim Fest­spiel­haus­bau in­spi­rier­te.

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„Es geht nichts“, so Mar­kus Hin­ter­häu­ser, In­ten­dant der Salz­bur­ger Fest­spie­le, „über die­sen fan­tas­ti­schen Mo­ment, wo man et­was ge­mein­sam in ei­nem Saal et­was er­lebt. Das ist eine Form von Zu­sam­men­kunft, die von ei­ner ver­gleichs­lo­sen Kost­bar­keit ist. Es wird die Sehn­sucht blei­ben nach et­was, das wirk­lich mit Le­ben zu tun hat, wo man eine an­de­re Form von Che­mie spürt, eine viel in­ti­me­re Mit­tei­lung.“ Auf­zeich­nun­gen sind be­stimmt kein Er­satz für ech­te Opern­vor­stel­lun­gen, aber im ge­ge­be­nen Not­fall kom­men kos­ten­lo­se Live­streams, Vi­de­os on De­mand und TV-Sen­dun­gen nicht un­ge­le­gen. Im Fol­gen­den mei­ne lau­fend ak­tua­li­sier­te Über­sicht; alle äl­te­ren Tipps und Links fin­den Sie hier. 

VIR­TU­EL­LE BAY­REU­THER FEST­SPIE­LE 2020
Wei­ter­hin auf auf  Home­page der Fest­spie­le: Vi­deo-Per­for­mance „The Loop of the Ni­be­lung“ von Si­mon Steen-An­der­sen so­wie Dis­kurs Bay­reuth „Hier gilt’s der Kunst“. In der Ge­sprächs­rei­he aus dem Pierre Bou­lez-Saal in Ber­lin wid­men sich u.a. Da­ni­el Ba­ren­bo­im, Bar­rie Kos­ky, An­drás Schiff, Mar­ti­na Ge­deck und Thea Dorn dem The­ma „Wag­ner, Mu­sik und Po­li­tik“ (in Zu­sam­men­ar­beit mit BR Klas­sik)

ARD AL­PHA und BR KLAS­SIK CON­CERT (on­line)
Wei­ter­hin ver­füg­bar sind Das Wag­ner-ABC, Die of­fi­zi­el­le Wag­ner­staf­fel,
Opern­crash­kurs Wag­ner: „Der Ring des Ni­be­lun­gen“ als Co­mic-Vi­deo in 4 Tei­len so­wie „Der Ring des Ni­be­lun­gen“ Opern­steck­brief: Zehn Fak­ten und Ku­rio­si­tä­ten

BR KLAS­SIK (Ra­dio)
bis 31. De­zem­ber „Das Rhein­gold“ Mit­schnitt der Wie­der­auf­nah­me (In­sze­nie­rung: Frank Cas­torf) vom 27. Juli 2015 un­ter  Ki­rill Pe­tren­ko
bis 31. De­zem­ber „Die Wal­kü­re“ Mit­schnitt der Wie­der­auf­nah­me (In­sze­nie­rung: Frank Cas­torf) vom 28. Juli 2015 un­ter  Ki­rill Pe­tren­ko
bis 31. De­zem­ber „Sieg­fried“ Mit­schnitt der Wie­der­auf­nah­me (In­sze­nie­rung: Frank Cas­torf) vom 30. Juli 2015 un­ter Ki­rill Pe­tren­ko
bis 31. De­zem­ber „Göt­ter­däm­me­rung“ Mit­schnitt der Wie­der­auf­nah­me  (In­sze­nie­rung: Frank Cas­torf) vom 1. Au­gust 2015 un­ter Ki­rill Pe­tren­ko

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Eine ak­tu­el­le Wo­chen­über­sicht zu Klas­sik-Sen­dun­gen im Fern­se­hen fin­den Sie hier so­wie be­schränkt auf Mu­sik­thea­ter im Fol­gen­den:

OPERN­STREAMS VON TV-SEN­DERN

ARTE
ARTE Con­cert prä­sen­tiert um 19 Uhr ein täg­lich wech­seln­des An­ge­bot von Opern­streams so­wie zeit­un­ab­hän­gig wei­te­re her­aus­ra­gen­de Pro­duk­tio­nen der in­ter­na­tio­na­len Opern­spiel­zeit Sai­son ARTE Ope­ra.

Zu­sätz­lich fin­den sich kom­plet­te Opern­auf­zeich­nun­gen in den Me­dia­the­ken der Sen­der. Hier die di­rek­ten An­ge­bo­te von Fest­spie­len und Opern­häu­sern:

AIX EN PRO­VENCE: SOM­MER-FES­TI­VAL
https://​fes​ti​val​-aix​.com/en
Von 6. bis 15. Juli gab es ein vier­tei­li­ges Ta­ges­pro­gramm mit In­ter­views, Ge­sprä­chen und  Opern­streams, von de­nen noch bis 1. Ja­nu­ar 2021 die un­be­dingt se­hens­wer­te Tos­ca (Puc­ci­ni) von 2019 ab­ruf­bar ist (D: Da­nie­le Rus­tio­ni R: Chris­to­phe Ho­no­ré)
Das Fes­ti­val streamt an­sons­ten über die Web­sites sei­ner Me­di­en­part­ner Arte, Fran​ce​.tv und Fran­ce Mu­si­que; in Deutsch­land sind die meis­ten Pro­duk­tio­nen in der Arte-Me­dia­thek zu se­hen:
bis 7. Ja­nu­ar 2022: Ari­ad­ne auf Na­xos (Strauss) von 2019, D. Marc Al­brecht, R. Ka­t­ie Mit­chell, mit Lise Da­vid­sen, Eric Cut­ler, Sa­bi­ne De­vi­eil­he, An­ge­la Brower, Huw Mon­ta­gue Rend­all, Emi­lio Pons, Jo­na­than Aber­nethy, Da­vid Ship­ley, Bea­te Mord­al, An­drea Hill und Ele­na Ga­litska­ya, Or­ches­t­re de Pa­ris
bis 7. Ja­nu­ar 2022: The Rake’s Pro­gress (Stra­win­sky) von 2017, D: Eivind Gull­berg Jen­sen , R: Si­mon McBur­ney, mit Kyle Ke­tel­sen, Paul App­le­by, Ju­lia Bullock, Or­ches­t­re de Pa­ris, Eng­lish Voices
über Fran­ce Mu­si­que Don Gio­van­ni (Mo­zart) von 2017, D: Jé­ré­mie Rho­rer, R: Jean-Fran­çois Siva­di­er, mit Phil­ip­pe Sly, Na­hu­el di Pier­ro, Eleo­no­ra Burat­to, Pa­vol Bres­lik, Isa­bel Leo­nard, Ju­lie Fuchs, Krzy­sz­tof Bac­zyk, Da­vid Leigh, Eng­lish Voices, Cer­cle de l’Har­mo­nie
über Fran­ce Mu­si­que Eris­mea (Ca­val­li) von 2017, D: Leo­nar­do Gar­cía Al­ar­cón, R: Jean Bellori­ni, mit Fran­ce­s­ca As­pro­mon­te, Car­lo Vis­to­li, Su­san­na Hur­rell, Ja­kub Jó­zef Or­liń­ski, Alex­an­der Mi­mi­no­sh­vi­li, Lea De­sand­re, An­drea Vin­cen­zo Bon­si­gno­re, Stuart Jack­son, Moro Tai Oney, Jo­na­than Aber­nethy, Or­ches­t­re Cap­pel­la Me­di­ter­ra­nea

BA­DEN-BA­DEN: FEST­SPIEL­HAUS
https://​www​.fest​spiel​haus​.de/​m​a​g​a​z​i​n​/​h​a​u​s​f​e​s​t​s​p​iel
Kos­ten­lo­se Kon­zert- und Opern-Vi­de­os von Ba­den-Ba­de­ner Fest­spiel-Pro­duk­tio­nen stellt der Strea­ming-Part­ner takt1 zur Ver­fü­gung, bei dem man sich da­für kos­ten­los re­gis­trie­ren las­sen kann. Ver­füg­bar sind u.a. die „Rosenkavalier“-Inszenierung Her­bert Wer­ni­ckes von 2009 in ei­ner Traum­be­set­zung, die „Zau­ber­flö­te“ und „Ma­non Le­s­caut“ un­ter Si­mon Ratt­le und Boitos „Me­fi­s­to­fe­le“ mit Charles Cas­tro­no­vo.

BO­LO­GNA
https://​www​.you​tube​.com/​u​s​e​r​/​c​o​m​u​n​a​l​e​b​o​l​o​g​na1

HEL­SIN­KI: NA­TIO­NAL­THEA­TER
https://​oop​pe​ra​ba​let​ti​.fi/​e​n​/​s​t​a​g​e​24/
Di­ver­se Opern­ge­samt­auf­nah­men, dar­un­ter „Il tro­va­to­re“, „Co­vid fan tut­te“, „Thaïs“, „The Rake’s Pro­gress“, „Kul­ler­vo“, „Lady Mac­beth von Mzensk“ und „Ma­dama But­ter­fly“ un­ter Pie­ta­ri In­ki­nen

LON­DON: ROY­AL OPE­RA HOUSE
https://​www​.roh​.org​.uk/​t​i​c​k​e​t​s​-​a​n​d​-​e​v​e​nts

MAI­LAND: TEA­TRO ALLA SCA­LA
Das Tea­tro alla Sca­la zeigt sei­ne Auf­zeich­nun­gen auf Rai5 oder Rai­Play.
https://​www​.rai​play​.it/​r​i​c​e​r​c​a​.​h​t​m​l​?​q​=​T​e​a​t​r​o​+​a​l​l​a​+​s​c​ala

MÜN­CHEN: BAYE­RI­SCHE STAATS­OPER
https://​www​.staats​oper​.de/​t​v​.​h​t​m​l​?​n​o​_​c​a​c​h​e​=​1​#​c​1​6​972
Bis 19. De­zem­ber „Spring doch“ On­line-Ur­auf­füh­rung des Films über die Kin­der­oper un­ter Da­vid Bösch

NEW YORK: ME­TRO­PO­LI­TAN OPE­RA
https://​www​.met​ope​ra​.org
Die kos­ten­lo­sen Streams ste­hen jetzt di­rekt auf der Start­sei­te un­ter Night­ly Ope­ra Stream, sind je­weils 23 Stun­den ver­füg­bar, und zwar von 7:30 Uhr p.m. Orts­zeit New York bis 6:30 p.m., d.h. bei uns we­gen der un­ter­schied­li­chen Zeit­zo­nen erst am jetzt hier an­ge­ge­be­nen Tag ab 1:30 Uhr mor­gens bis eine hal­be Stun­de nach Mit­ter­nacht.
Oc­to­ber 26 Strauss’s Der Ro­sen­ka­va­lier Star­ring Re­née Fle­ming, Elī­na Ga­ranča, Erin Mor­ley, Mat­thew Po­len­za­ni, Mar­cus Brück, and Gün­ther Groissböck, con­duc­ted by Se­bas­ti­an Wei­g­le. From May 13, 2017.
Oc­to­ber 27 Verdi’s Don Car­lo Star­ring Re­na­ta Scot­to, Ta­tia­na Troya­nos, Va­si­le Mol­d­o­ve­a­nu, Sher­rill Mil­nes, and Paul Plish­ka, con­duc­ted by Ja­mes Le­vi­ne. From Fe­bru­a­ry 21, 1980.
Oc­to­ber 28 Handel’s Agrip­pi­na Star­ring Bren­da Rae, Joy­ce Di­Do­na­to, Kate Lind­sey, Ie­s­tyn Da­vies, Dun­can Rock, and Mat­thew Rose, con­duc­ted by Har­ry Bi­cket. From Fe­bru­a­ry 29, 2020.
Oc­to­ber 29 Verdi’s Si­mon Bocca­ne­gra Star­ring Adri­an­ne Pie­c­zon­ka, Mar­cel­lo Gior­da­ni, Plá­ci­do Dom­in­go, and Ja­mes Mor­ris, con­duc­ted by Ja­mes Le­vi­ne. From Fe­bru­a­ry 6, 2010.
Oc­to­ber 30 John Adams’s Ni­xon in Chi­na Star­ring Ka­th­le­en Kim, Ja­nis Kel­ly, Ro­bert Bru­baker, Rus­sell Braun, Ja­mes Ma­d­da­le­na, and Ri­chard Paul Fink, con­duc­ted by John Adams. From Fe­bru­a­ry 12, 2011.
Oc­to­ber 31 Mussorgsky’s Bo­ris Go­du­n­ov Star­ring Eka­te­ri­na Se­men­chuk, Alek­san­drs An­to­nen­ko, Oleg Balas­hov, Ev­ge­ny Niki­tin, René Pape, Mikhail Pe­tren­ko, and Vla­di­mir Og­no­ven­ko, con­duc­ted by Va­le­ry Ger­giev. From Oc­to­ber 23, 2010.
No­vem­ber 1 John Corigliano’s The Ghosts of Ver­sailles Star­ring Te­re­sa Stra­tas, Hå­kan Ha­ge­gård, Gino Qui­li­co, Gra­ham Clark, Ma­ri­lyn Hor­ne, and Re­née Fle­ming, con­duc­ted by Ja­mes Le­vi­ne. From Ja­nu­a­ry 10, 1992.
No­vem­ber 2 Phil­ip Glass’s Sat­yag­raha Star­ring Ra­chel­le Durkin, Ri­chard Croft, Kim Jo­seph­son, and Al­fred Wal­ker, con­duc­ted by Dan­te An­zo­li­ni. From No­vem­ber 19, 2011.
Nicht kos­ten­los, aber gut ge­macht sind die neu­kon­zi­pier­ten zwölf Re­ci­tal-Streams mit Met-Stars, die je 20 Dol­lar kos­ten und mit Jo­nas Kauf­mann ge­star­tet sind.

PA­RIS: OPE­RA DE BAS­TIL­LE
https://​www​.ope​ra​de​pa​ris​.fr/en
Bis 9. No­vem­ber La tra­via­ta (Ver­di), D: Mi­che­le Ma­riot­ti, R: Si­mon Stone, mit Pret­ty Yen­de, Ca­the­ri­ne Trott­mann, Ma­ri­on Le­bé­gue, Ben­ja­min Bern­heim, Jean-Fran­cois La­poin­te, Ju­li­en Dran

ROM: OPE­RA ROMA
https://​www​.rai​play​.it/​r​i​c​e​r​c​a​.​h​t​m​l​?​q​=​T​e​a​t​r​o​+​O​p​e​r​a​+​R​oma

STOCK­HOLM: KÖ­NIG­LI­CHE OPER
https://​www​.operan​play​.se/

VE­NE­DIG
https://​www​.you​tube​.com/​u​s​e​r​/​T​e​a​t​r​o​F​e​n​i​c​e​V​e​n​e​z​i​a​/​v​i​d​eos

OPERAVI­SI­ON
https://​operavi​si​on​.eu/de
Auf OperaVi­si­on gibt es stän­dig etwa drei­ßig Opern­auf­zeich­nun­gen zur Aus­wahl; alle paar Tage kommt eine neu dazu und eine an­de­re läuft ab. Zu den Hits ge­hört die „Parsifal“-Inszenierung von Tat­ja­na Gür­ba­ca in Ant­wer­pen.

WEI­TE­RE STREA­MING­LIS­TEN u.a.
https://​ope​ra​wire​.com/​a​-​c​o​m​p​r​e​h​e​n​s​i​v​e​-​l​i​s​t​-​o​f​-​a​l​l​-​o​p​e​r​a​-​c​o​m​p​a​n​i​e​s​-​o​f​f​e​r​ing
Und nicht zu ver­ges­sen der On­line-Mer­ker: https://​on​line​mer​ker​.com/

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