Premiere der „Rheingold“-Neuinszenierung von Markus Lüpertz am Staatstheater Meiningen war am 27. März, wir besuchen die zweite Vorstellung am Ostersonntag. Alle weiteren Vorstellungen sind ausverkauft.

Die Bühne hat der Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz, der in Bamberg mit seinem „Apoll“ und den Glasfenstern der Elisabethenkirche künstlerisch präsent ist, 1982 für sich entdeckt: Im Jahr seiner ersten Teilnahme an der Documenta schuf er am Kasseler Theater zu Rainer Kunads Oper „Vincent“ sein erstes Bühnenbild. Eine Fortsetzung fand diese Arbeit 1991 mit Entwürfen für die Ausstattung zur Oper „Der Sturm“ von Frank Martin am Theater Bremen sowie 1996 zu Verdis „Il trovatore“ an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. An der Berliner Staatsoper Unter den Linden folgte 2017 das Bühnenbild für ein „Faust“-Projekt, wenig später reüssierte er in Regensburg (wo seiner Zeit Jens Neundorff von Enzberg Intendant war, der seit der Saison 2021/22 in Meiningen wirkt) mit seiner Ausstattung für die Barockoper „Una cosa rara“. Erst im Alter von 80 Jahren debütierte Lüpertz mit „La Bohème“ in Meiningen als Allroundinszenator (Regie, Bühnenbild und Kostüme). Jetzt, zwei Tage nach seinem 85. Geburtstag, startet seine geplante „Ring“-Inszenierung mit dem „Rheingold“ in Meiningen unter Generalmusikdirektor Killian Farrell. Hier die ersten frei verfügbaren Premierenkritiken von nachtkritik, BRKlassik, concerti sowie dem Online Musik Magazin.
Die Abfahrt zum Besuch der zweiten „Rheingold“-Vorstellung am Ostersonntag, 5. April 26, ist um 15 Uhr in Fahrgemeinschaften am „Park & Ride“ Heinrichsdamm, Beginn der Aufführung ist um 18 Uhr.

