Beeindruckende Bayreuth-Chronik

Das Fest­spiel­haus 1876, noch ohne den vor­ge­setz­ten Kö­nigs­bau, in ei­nem Aqua­rell von Su­san­ne Schin­kel, der Toch­ter des Ber­li­ner Ar­chi­tek­ten Karl Fried­rich Schin­kel und Tan­te von Hans von Wolzo­gen. Ab­bil­dung aus Os­wald Ge­org Bau­ers zwei­bän­di­ger Ge­schich­te der Bay­reu­ther Fest­spie­le (Deut­scher Kunst­ver­lag).

 

Auch für Os­wald Ge­org Bau­er war der so­ge­nann­te  Jahr­hun­dert-Ring  in der In­sze­nie­rung von Pa­tri­ce Ché­reau und un­ter der mu­si­ka­li­schen Lei­tung von Pierre Bou­lez das Bay­reu­ther Schlüs­sel­er­leb­nis. In sei­ner Fest­spiel­ge­schich­te wid­met er al­lein die­ser Fest­spiel­pro­duk­ti­on sech­zig Druck­sei­ten. Bei sei­nem Vor­trag in Bam­berg er­in­ner­te er aus­führ­lich an die letz­te und le­gen­dä­re Vor­stel­lung der Göt­ter­däm­me­rung am 25. Au­gust 1980, bei der es den wohl längs­ten Schluss­ap­plaus der Thea­ter­ge­schich­te gab: Er dau­er­te eine Stun­de und 29 Mi­nu­ten, es wur­den 101 Vor­hän­ge ge­zählt. Die Ab­bil­dung un­ten zeigt das Schluss­bild, bei dem sich das Volk auf der Büh­ne zum Pu­bli­kum wen­det und mit ihm die aus dem Or­ches­ter­gra­ben tö­nen­de Schluss­mu­sik hört. Vor­la­ge: Os­wald Ge­org Bau­er: Die Ge­schich­te  der Bay­reu­ther Fest­spie­le, Band II, Foto: Na­tio­nal­ar­chiv der Ri­chard-Wag­ner-Stif­tung Bay­reuth, Zu­stif­tung Wolf­gang Wag­ner. Un­ter Pres­se fin­den Sie den ak­tu­el­len Be­richt von Ru­dolf Gört­ler über Os­wald Ge­org Bau­ers Vor­trag im VHS-Saal aus dem Feuil­le­ton des Frän­ki­schen Tags vom 19. Ja­nu­ar 2017.

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