Wagner, Verdi und vor allem wir!

Prof. Dr. Hol­ger Nolt­ze (links) im Ge­spräch mit Mat­thi­as Hain Foto: Diet­lin­de Schunk-As­sen­ma­cher

Un­ser Gast aus Dort­mund, der Jour­na­list, Wag­ner­buch-Au­tor und Pro­fes­sor Hol­ger Nolt­ze, über­rasch­te die Zu­hö­rer am 11. März mit sei­ner re­la­tiv spät er­wach­ten ho­hen Wert­schät­zung für Giu­sep­pe Ver­dis Opern, mach­te aber im Ge­spräch mit Mat­thi­as Hain, dem kun­di­gen Fra­ge­stel­ler, PR-Re­fe­ren­ten der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker und zeit­wei­li­gen RWV-Bam­berg-Vor­sit­zen­den, klar, dass Wag­ner na­tür­lich auch sei­ne Me­ri­ten hat. Aber eben an­de­re. Was die ani­mier­ten Zu­hö­rer in der Nach­be­rei­tung ger­ne zu sei­nem hoch­ge­lob­ten Buch Lie­bes­tod. Wag­ner, Ver­di, Wir (Ver­lag Hoff­mann und Cam­pe) grei­fen lässt. Und er ver­deut­lich­te vor den nicht nur dar­ob er­freu­ten Zu­hö­rern im­mer wie­der, dass es bei al­ler Mu­sik-, Opern-, Ge­sangs- und In­sze­nie­rungs­kunst vor al­lem dar­auf an­kommt, was sie ak­tu­ell bei je­dem ein­zel­nen aus­löst. Was für ein in­spi­rie­ren­der und auf ho­hem Ni­veau auch un­ter­halt­sa­mer Abend!

 

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