Beethovenfest-Eröffnung und Uraufführung

Die ex­klu­si­ve Mu­sik- & Kunst­rei­se führt uns von 9. bis 11. Sep­tem­ber 2016 zum Beet­ho­ven­fest in Bonn und zur Ruhr­tri­en­na­le nach Marl.

Nach dem Be­such von Nike Wag­ner bei uns in Bam­berg möch­ten wir die Er­öff­nung des dies­jäh­ri­gen Beet­ho­ven­fests in Bonn und die Der­niè­re ei­ner Mu­sik­thea­ter-Ur­auf­füh­rung des Ruhr­tri­en­na­le-In­ten­dan­ten Jo­han Si­mons in Marl mit­er­le­ben! Wir la­den un­se­re Mit­glie­der und Freun­de zu ei­nem ein­zig­ar­ti­gen Kunst- und Mu­sik­erleb­nis herz­lich ein:

FREI­TAG, 9. SEP­TEM­BER 2016

Ab­fahrt nach Bonn um 8 Uhr am Park­platz Würz­bur­ger Stra­ße in Bam­berg; Mit­tag­essen und Zim­mer­be­zug im Ho­tel Eu­ro­pa, wo wir zwei Näch­te lo­gie­ren und frühstücken.

Am Nach­mit­tag Be­sich­ti­gung des Beet­ho­ven­hau­ses und ein klei­nes Abend­essen, abends um 20 Uhr Er­öff­nungs­kon­zert des Beet­ho­ven­fests Bonn mit der welt­be­kann­ten Gei­ge­rin Hi­la­ry Hahn in der Beet­ho­ven­hal­le. Es spielt die Tsche­chi­sche Phil­har­mo­nie un­ter Jiří Bě­lohlá­vek, dem Men­tor von un­se­rem neu­en Chef­di­ri­gen­ten Ja­kub Hrůša. Auf­ge­führt wer­den das »Con­cert Româ­nesc« für Or­ches­ter von Györ­gy Li­ge­ti, Mo­zarts Kon­zert für Vio­li­ne und Or­ches­ter Nr. 5 A-Dur KV 219, Vik­tor Ull­manns Ou­ver­tü­re für Or­ches­ter »Don Qui­xo­te tanzt Fan­dan­go« so­wie von An­tonín Dvořák die Kon­zer­tou­ver­tü­ren für Or­ches­ter op. 91/1–3 »Na­tur, Le­ben, Lie­be«. Ex­klu­siv für uns ist die Teil­nah­me an der an­schlie­ßen­den internen
Er­öff­nungs­fei­er: Wir dür­fen im Re­stau­rant der Beet­ho­ven­hal­le un­ter Künst­lern und Eh­ren­gäs­ten, Mit­wir­ken­den und Mit­ar­bei­tern bei Häpp­chen und mit di­ver­sen Ge­trän­ken auf den er­leb­ten Kunst­ge­nuss anstoßen.

SAMS­TAG, 10. SEP­TEM­BER 2016

Bei der Er­öff­nungs­ma­ti­nee um 11 Uhr in der Aula der Uni­ver­si­tät Bonn hält Beet­ho­ven­fest­in­ten­dan­tin Nike Wag­ner un­ter dem Ti­tel »Ge­schrie­ben auf Bo­na­par­te« ei­nen Vor­trag zum Fes­ti­val-Pro­gramm und des­sen Mot­to »Re­vo­lu­tio­nen«. Der Pia­nist Kon­stan­tin Scher­ba­kov spielt Lud­wig van Beet­ho­vens 15 Va­ria­tio­nen mit ei­ner Fuge für Kla­vier Es-Dur op. 35 (»Eroi­ca-Va­ria­tio­nen«) und Beet­ho­vens Sym­pho­nie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (»Sin­fo­nia eroi­ca«) in der Kla­vier­fas­sung von Franz Liszt.

Nach dem Mit­tag­essen fah­ren wir ge­gen 15.30 Uhr nach Marl, wo wir vor dem nächs­ten Kul­tur­er­eig­nis zu Abend es­sen. In der Koh­len­misch­hal­le der Ze­che Au­gus­te Vic­to­ria, die heu­er erst­mals als Spiel­ort der Ruhr­tri­en­na­le ge­nutzt und für die wet­ter­fes­te und war­me Klei­dung emp­foh­len wird, fin­det um 19.15 Uhr eine Ein­füh­rung und um 20 Uhr die Der­niè­re der Mu­sik­thea­ter-Ur­auf­füh­rung »Die Frem­den« nach Ka­mel Daoud und mit Mu­sik von Györ­gy Li­ge­ti und Mau­ricio Ka­gel statt.

Das Werk be­zieht sich auf den gleich­na­mi­gen Ro­man von Al­bert Ca­mus und vor al­lem auf die ak­tu­el­le und preis­ge­krön­te Ge­gen­dar­stel­lung »Der Fall Mer­sault« von Ka­mel Daoud: Ein Eu­ro­pä­er tö­tet ei­nen Ara­ber. Jahr­zehn­te spä­ter ver­langt des­sen Bru­der Ge­rech­tig­keit und ent­hüllt eine Welt ohne Gott. Re­gis­seur Jo­han Si­mons kre­iert nach dem gro­ßen Er­folg von »Ac­cat­to­ne« und dem von uns be­such­ten »Rhein­gold« 2015 er­neut eine be­son­de­re Form des Mu­sik­thea­ters, dies­mal aus­ge­hend von der Fra­ge: Wie schwie­rig ist es, die Per­spek­ti­ve des An­de­ren ein­zu­neh­men? »Die Frem­den« ist po­li­ti­sches Mu­sik­thea­ter aus dem Herz und vom Rand Europas.

Mu­si­ka­lisch spürt man in Mau­ricio Ka­gels »Stü­cken der Wind­ro­se« die Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit zwi­schen Nor­den, Sü­den, Os­ten und Wes­ten, in den Wer­ken von Györ­gy Li­ge­ti spie­gelt sich das Welt­bild von Al­bert Ca­mus in ma­schi­nen­ar­ti­gen Me­cha­nis­men und be­frem­den­den Klang­wol­ken, zu de­nen sich im Spät­werk syn­the­ti­sche Folk­lo­re und Volks­mu­sik aus er­fun­de­nen Län­dern ge­sel­len. In die­sem Klang­kos­mos rea­li­siert der Künst­ler Aern­out Mik, be­kannt für sei­ne po­li­ti­schen Film­in­stal­la­tio­nen an der Gren­ze von Rea­li­tät und Fik­ti­on, spe­zi­ell für die In­sze­nie­rung eine neue Ar­beit. Es sin­gen und spie­len fünf So­lis­ten so­wie das En­sem­ble Asko/​Schönberg un­ter der mu­si­ka­li­schen Lei­tung von Rein­bert de Lee­uw. Nach der Auf­füh­rung fah­ren wir zu­rück nach Bonn ins Ho­tel Europa.

SONN­TAG, 11. SEP­TEM­BER 2016

Nach dem Früh­stück geht es im Bus zur Bun­des­kunst­hal­le. In der Aus­stel­lung »Die Gar­ten­land­schaf­ten des Fürs­ten Pück­ler« (1785–1871) ent­de­cken wir ei­nen ge­nia­len Gar­ten­künst­ler und eine der schil­lernds­ten Per­sön­lich­kei­ten sei­ner Zeit, Her­mann Fürst von Pück­ler-Mus­kau. Sei­ne nach eng­li­schem Vor­bild an­ge­leg­ten Land­schafts­parks in Ba­bels­berg, Bad Muskau/​Leknica (UNESCO Welt­kul­tur­er­be) und Bra­nitz zäh­len zu den Hö­he­punk­ten eu­ro­päi­scher Land­schafts­ge­stal­tung im 19. Jahr­hun­dert. Ein­ma­lig ist auch, dass sei­ne Gar­ten­an­la­gen und Ge­stal­tungs­prin­zi­pi­en auf dem Dach der Bun­des­kunst­hal­le für die Be­su­cher nach­voll­zieh­bar um­ge­setzt wer­den! Nach dem Mit­tag­essen Heim­fahrt. Wir wer­den ge­gen 20 Uhr in Bam­berg eintreffen.

Auf­grund star­ker Kar­ten­nach­fra­ge ver­bind­li­che An­mel­dung bis 30. Juni 2016 per Mail an info@rwv-bamberg.de, Te­le­fon 0951/3918499 (Diet­lin­de Schunk-Assenmacher).

Die Kos­ten be­tra­gen 450 € pro Per­son im DZ und 500 € im EZ; für Nicht­mit­glie­der er­höht sich der Preis um je­weils 30 €. Da wir al­les eh­ren­amt­lich or­ga­ni­sie­ren, kön­nen wir die­sen äu­ßerst güns­ti­gen Preis an­bie­ten. Die Rei­se fin­det nur statt, wenn min­des­tens 25 Per­so­nen teil­neh­men. Die Re­ser­vie­rung er­folgt strikt nach Ein­gang der ver­bind­li­chen Be­stel­lung und Bezahlung.

Im Preis ent­hal­ten sind

  • An-und Ab­rei­se mit Trans­fers im mo­der­nen Reisebus,
  • zwei Über­nach­tun­gen im Ho­tel Eu­ro­pa in­klu­si­ve Frühstück,
  • in Bonn Ein­tritts­kar­ten für Kon­zert und Ma­ti­nee, die Er­öff­nungs­fei­er (in­klu­si­ve Be­wir­tung) so­wie für Beet­ho­ven­haus und Bun­des­kunst­hal­le (in­klu­si­ve Führungen),
  • in Marl Ein­tritts­kar­ten für das Mu­sik­thea­ter »Die Fremden«
  • so­wie di­ver­se Mu­sik- und Kunst­ein­füh­run­gen wäh­rend der Anreise.

Wir emp­feh­len den Ab­schluss ei­ner Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung, da von Sei­ten des Ri­chard-Wag­ner-Ver­bands eine Rück­erstat­tung bei Ih­rer even­tu­el­len Ab­sa­ge nicht mög­lich ist.