9000 Euro Soforthilfe!

Un­ser Spen­den­auf­ruf für zwei freie und da­mit be­son­ders co­ro­na­ge­schä­dig­te Bam­ber­ger Büh­nen hat ein Er­geb­nis er­bracht, auf das alle stolz sein kön­nen.

Nein, kei­ner von uns hät­te ge­dacht, dass der in der sechs­ten Co­ro­na-Wo­che (ge­rech­net ab 14. März, dem Tag, an dem Thea­ter und Opern­häu­ser nicht mehr spie­len durf­ten) ge­star­te­te Spen­den­auf­ruf für Mar­tin Neu­bau­ers Bren­ta­no-Thea­ter und das Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel (TiG) un­ter Nina Lo­renz fast eine fünf­stel­li­ge Zahl er­brin­gen könn­te! Der Vor­stand des RWV-Bam­berg hat­te zu­nächst sei­ne Mit­glie­der und Freun­de am 22. April per Brief­post bzw. per E-Mail auf­ge­ru­fen, kon­kret für die­se bei­den un­ab­hän­gi­gen Thea­ter zu spen­den, die zwangs­läu­fig von der Co­ro­na-Kri­se be­son­ders be­trof­fen sind. Ein wei­te­rer Auf­ruf er­folg­te in der Mai-Aus­ga­be von Kul­tur Bam­berg, dem of­fi­zi­el­len Ver­an­stal­tungs­ka­len­der für Stadt und Land­kreis Bam­berg.

Vier­und­drei­ßig Ein­zel­spen­den mit dem Ver­merk RWV-Auf­ruf gin­gen von un­se­ren Mit­glie­dern und Freun­den di­rekt auf den Kon­ten der zwei Thea­ter ein. Hin­zu ka­men wei­te­re 1200 Euro, die auf Vor­schlag un­se­res Stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Hans-Ge­org Wohn der Ro­ta­ry Club Bam­berg zu­ge­wen­det hat. Bei un­se­rer Vor­stands­sit­zung im Juni ha­ben wir die Spen­den­sum­me dann noch so auf­ge­stockt, dass sich un­se­re Co­ro­na-So­fort­hil­fe glatt auf zwei­mal 2500 Euro be­lief.

Zu­dem hat sich uns er­freu­li­cher­wei­se die Stif­tung „Fran­ken HEL­FEN Fran­ken“ der Me­di­en­grup­pe Ober­fran­ken (MGO) an­ge­schlos­sen, mit ei­ner ge­ziel­ten Spen­de für das TiG in Höhe von 4000 Euro, so dass das TiG mit sei­nen vie­len Künst­lern und Mit­wir­ken­den 6500 Euro und Mar­tin Neu­bau­ers in­sti­tu­tio­nel­ler Ein-Mann-Be­trieb 2500 Euro be­ka­men. Wir sind dank­bar da­für und freu­en uns sehr, dass un­ser Co­ro­na-Auf­ruf un­bü­ro­kra­tisch schnell und mit ins­ge­samt 9000 Euro be­ein­dru­ckend gut funk­tio­niert hat. Noch­mals auch auf die­sem Weg Dank an alle, die sich an un­se­rer Ak­ti­on be­tei­ligt und eine Groß­zü­gig­keit ge­zeigt ha­ben, die si­cher auch dem Thea­ter­men­schen Ri­chard Wag­ner ge­fal­len hät­te … Bleibt nur noch der ver­we­ge­ne Wunsch, dass das Thea­ter-, Opern- und auch das Ver­eins­le­ben bald wie­der ohne Ein­schrän­kun­gen für Künst­ler und Pu­bli­kum mög­lich sein wird.