ABGESAGT: „Rheingold“-Fahrt nach Stuttgart

Un­se­re nächs­te Ta­ges­fahrt geht am 12. De­zem­ber nach Stutt­gart, zum Be­ginn ei­ner spek­ta­ku­lä­ren „Ring“-Neuinszenierung mit dem „Rhein­gold“ in der Re­gie von Ste­phan Kimmig.

Vor­schau­bild der Stutt­gar­ter Oper zu „Das Rhein­gold“ nach ei­nem Mo­tiv von Nor­bert Bisky

Die Staats­oper Stutt­gart war das ers­te Haus, das um den Jahr­tau­send­wech­sel eine „Ring“-Inszenierung nicht nur ei­nem, son­dern gleich vier ver­schie­de­nen Re­gis­seu­ren an­ver­traut hat. Der 1999 be­gon­ne­ne „Ring“ wur­de Kult. Jetzt nimmt das Haus das An­ge­bot Wag­ners er­neut auf, mit der Te­tra­lo­gie auf viel­fäl­ti­ge Wei­se von den Tie­fen­struk­tu­ren so­zia­ler Be­zie­hun­gen zu er­zäh­len – in der „Ring“-Neuproduktion mit sage und schrei­be sechs ver­schie­de­nen Teams. Nur die mu­si­ka­li­sche Lei­tung liegt in ei­ner Hand: in der von Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor Cor­ne­li­us Meister.

Für den so­ge­nann­ten Vor­abend ist Ste­phan Kim­mig ver­ant­wort­lich. Er legt in sei­ner In­sze­nie­rung von „Das Rhein­gold“ die kol­por­ta­ge­haf­ten und clow­nes­ken Züge der Jagd nach dem Ring frei. Im pa­nik­ge­trie­be­nen Ver­such, den ei­ge­nen Vor­teil zu ret­ten, le­gen die Ge­gen­spie­ler und Ge­gen­spie­le­rin­nen ein­an­der im­mer wie­der her­ein und aufs Kreuz – mit fa­den­schei­ni­gen Tricks und mit schwin­del­erre­gen­den Vol­ten. Ein ge­spens­ti­sches Va­rié­té, ein Alp­traum oder die wirk­li­che Welt? Wo läge ge­nau der Un­ter­schied? Al­ler­dings könn­te die Mah­nung der Ur­mut­ter Erda, dass der ein­ge­schla­ge­ne Weg in die Zer­stö­rung führt, dies­mal zum Er­wa­chen al­ler füh­ren. Dann wäre trotz die­ses An­fangs viel­leicht gar kein Ende nötig.

Be­set­zung Mu­si­ka­li­sche Lei­tung: Cor­ne­li­us Meis­ter, Re­gie: Ste­phan Kim­mig, Büh­ne: Kat­ja Haß, Kos­tü­me: Anja Ra­bes, Licht: Ger­rit Ju­r­da, Vi­deo: Re­bec­ca Rie­del, Cho­reo­gra­fie: Ba­har Me­riҫ, Dra­ma­tur­gie: Mi­ron Ha­ken­beck. So­lis­ten: Wo­tan: Goran Ju­rić, Don­ner Pa­weł Ko­nik, Froh: Mo­ritz Kal­len­berg, Loge: Mat­thi­as Klink, Al­be­rich: Leigh Mel­ro­se, Mime: El­mar Gil­berts­son, Fa­solt: Da­vid Stef­fens, Faf­ner Adam Pal­ka, Fri­cka Racha­el Wil­son, Freia Es­ther Dier­kes, Erda Sti­ne Ma­rie Fi­scher, Wog­lin­de Ta­ma­ra Ban­ješe­vić, Well­gun­de Ida Ränz­löv, Floß­hil­de Ay­taj Shik­ha­lizade, Musiker*innen des Staats­or­ches­ters Stuttgart

Rei­se­plan für Sonn­tag, 12. De­zem­ber 2021 (nur für Mitglieder)
Ab­fahrt um 13:00 Uhr am P & R Hein­richs­damm, Park­ge­bühr: 1,20 € für den ein­fa­chen Park­ta­rif ohne VGN Ti­cket. Der Park­platz ist über­dacht und be­leuch­tet, bie­tet Frau­en­park­plät­ze und ist an den städ­ti­schen Nah­ver­kehr bes­tens angebunden.
Wir fah­ren mit ei­nem „Sprin­ter“ des Bus­un­ter­neh­mens Spör­lein, Bur­ge­brach. Fahr­zeit für die ca. 250 km nach Stutt­gart incl. Pau­se ca. 3 Stunden
An­kunft in Stutt­gart ge­gen 16:00 Uhr. Ge­le­gen­heit zum Be­such der Aus­stel­lung „Win­ter Bay­reuth. Wie­land Wag­ner: Ex­pe­ri­men­te an der Staats­oper Stutt­gart 1954-1966“  im fuß­läu­fig ge­le­ge­nen Stadt­pa­lais  (Ein­tritt frei) oder der Ru­bens-Aus­stel­lung in der eben­falls nahe ge­le­ge­nen Staats­ga­le­rie Stutt­gart (mit Eintritt)
Ein­füh­rung zu „Das Rhein­gold“ um 17:15 Uhr im Obe­ren Foy­er der Oper
Be­ginn der Vor­stel­lung „Das Rhein­gold“ um 18:00 Uhr, Ende ge­gen 20:35 Uhr, danach
Heim­fahrt nach Bam­berg, Rück­kunft P & R Hein­richs­damm ge­gen 23:30 Uhr

Kon­takt und Rückfragen
Rei­se­dienst Dr. J. Grö­bel un­ter Te­le­fon 0172 9396 123 und 0951-133426 so­wie per E-mail un­ter un­se­rer neu­en Adres­se  anmeldung-rwv-bamberg@t-online.de
An­mel­de­schluss ist der 22. No­vem­ber 2021. Falls noch nicht ge­sche­hen: Bit­te über­wei­sen Sie den Ge­samt­be­trag von 180 € mit dem Stich­wort Stutt­gart Rheingold21 auf das Kon­to des RWV Bam­berg bei der Spar­kas­se Bamberg
IBAN: DE85 7705 0000 0300 2814 41 BYLADEM1SKB
Im Preis ein­ge­schlos­sen sind die Fahrt im Rei­se­bus, eine Opern­kar­te der II. Ka­te­go­rie und das Trink­geld für den Bus­fah­rer. Auf un­se­ren Fahr­ten gilt der­zeit 2G, im Opern­haus Stutt­gart die 3G-Re­gel. Bit­te ver­ges­sen Sie nicht Ihr Impf­zer­ti­fi­kat und den Mund­na­sen­schutz, der auch wäh­rend der Vor­stel­lung ge­tra­gen wer­den muss.